Diplomfeier 2017, der Grand-Slam der Kaufleute

32 Absolvierende nahmen an der Diplomfeier 2017 im Zunfthaus zur Meisen stolz ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Beim Vergleich des Strahlens der Gesichter mit unserem Nationalhelden Roger Federer schnitten die frischdiplomierten Kaufleute mindestens so gut ab.

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32 Diplomandinnen und Diplomanden der Juventus Wirtschaftsschule freuten sich am 13. Juli über ihre Abschlusszeugnisse. Nach der Begrüssung durch Rektor Felix Frei hielt Sabine Wettstein, Kantonsrätin und Stiftungsrätin der Juventus Schulen, die Festrede und wünschte allen Absolventinnen und Absolventen im Namen des Stiftungsrates alles Gute für ihre private und berufliche Zukunft.

Wählen Sie Ihre Kleider noch selbst aus?
Im Zentrum ihrer Rede stand die Industrie 4.0 und die Auswirkungen auf Kaufleute und somit die Gesellschaft. Das geniale Beispiel: ein intelligenter Spiegel. Denn der macht automatisch visuelle Vorschläge für das Outfit des Tages – je nach Aussentemperatur, zu erwartendem Wetter, Inhalt des Kleiderschranks und unserer Konstitution. Alles erfasst mit Sensoren. Und genau in so einer Industrie werden sich die neuen Kaufleute bewegen – denn sie sind die Zukunft!

Wie unser Nationalheld
Schulleiter Daniele Panceri verglich in seiner Rede den Durchhaltewillen und den persönlichen Einsatz der Diplomandinnen und Diplomanden mit Tennis-Star Roger Federer. 34 waren zur Prüfung angetreten, 32 haben bestanden, was einer Erfolgsquote von 94% entspricht. Fast jede und jeder durfte somit den Siegerpokal in Form eines Diploms in die Höhe stemmen.

Das ganz persönliche Sansibar
«Wie viele S und I hat es im Namen des grössten Stromes der USA?» Mit dieser Frage eröffnete Deutschlehrer Roland Stüben seine Rede. Bezugnehmend auf den Roman «Sansibar oder der letzte Grund» von Alfred Andersch, erinnerte er die Absolventinnen und Absolventen an den Jungen, der aus der Ostsee-Kleinstadt Rerik flüchten wollte und von Sansibar, dem Mississippi und fernen Abenteuern träumte. Auf einer Fähre gelangt er nach Schweden und geniesst einige Stunden das abenteuerliche Leben in Freiheit – beschliesst dann aber, nach Rerik zurückzukehren. Ganz gleich, auf welchem Strom die Diplomandinnen und Diplomanden ihre Reise fortsetzen werden: Roland Stüben wünschte allen, dass sie ihr persönliches Sansibar finden mögen.

Endlich erwachsen
Unter grossem Applaus trat abschliessend Collins Mwangi als Vertreter der Lernenden ans Rednerpult. In seinem Vortrag nach dem Motto «In der Kürze liegt die Würze» sprach er über seinen Durchhaltewillen und seinen Stolz auf die erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung. Ausserdem bat er die Anwesenden um einen grossen Applaus für die Schule und besonders die Lehrpersonen, die den Diplomandinnen und Diplomanden den erfolgreichen Abschluss ermöglicht haben. So wurde der feine Apéro gleich noch eine Runde genussvoller.

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